Heizung

Heizungsmodernisierung

Wer jetzt die Heizung modernisiert, profitiert. Und das mehrfach!

Mit einer Heizungsmodernisierung sparen Sie bis zu 30 % Energie und damit Heizkosten! Auch wenn der alte Kessel noch zufriedenstellend läuft und eine neue Heizung nicht zwingend sein muss, kann durch Optimierungsmaßnahmen verborgenes Sparpotenzial verwirklicht werden. Ganz abgesehen von der staatlichen Förderung, die diese Modernisierung sehr schnell wirtschaftlich macht.

Eine Heizungsoptimierung umfasst zwei wesentliche Komponenten der Heizanlage

  • Die Wärmeverteilung – interessant sind Rohrleitungen und ihre Dämmung, Hydraulik und Regelung
  • Den Wärmeerzeuger – hier steht der Heizkessel im Fokus

Schnelle Amortisation und Wertsteigerung

Bezogen auf Kosten und Verbrauch gibt es keine Modernisierung, die sich schneller rechnet. Je früher Sie also in eine neue, energieeffizientere Heizung investieren, desto eher beginnen Sie zu sparen. Ein weiterer Vorteil: Mit einer Modernisierung steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie. 
Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zum Heizungs-Check!

Hydraulischer Abgleich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie:

Der Begriff Hydraulischer Abgleich wird im Allgemeinen im Bereich der Warmwasserheizungsanlagen verwendet, gilt aber auch für Kühlsysteme und Trinkwasserverteilung. Hier soll der Begriff im Zusammenhang mit der Warmwasserheizung erläutert werden.

 

hydraulischer Abgleich

Der hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

 
hydraulischer Abgleich

Der hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Das wird durch genaue Planung, Überprüfung und Einstellung bei der Inbetriebnahme der Anlage erreicht. Auch ein nachträglicher hydraulischer Abgleich ist möglich, wenn die dafür erforderlichen Armaturen im Rohrnetz vorhanden sind (etwa voreinstellbare Thermostatventile oder Strangdifferenzdruckregler).

Das wird durch genaue Planung, Überprüfung und Einstellung bei der Inbetriebnahme der Anlage erreicht. Auch ein nachträglicher hydraulischer Abgleich ist möglich, wenn die dafür erforderlichen Armaturen im Rohrnetz vorhanden sind (etwa voreinstellbare Thermostatventile oder Strangdifferenzdruckregler).

Ist eine Anlage abgeglichen, ergeben sich mehrere Vorteile: Die Anlage kann mit optimalem Anlagendruck und damit mit optimal niedriger Volumenmenge betrieben werden. Daraus resultieren niedrige Anschaffungskosten der Umwälzpumpe und niedrige Energie- und Betriebskosten.

Weitere Infos erhalten Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulischer_Abgleich

Informationen über Fördermöglichkeiten finden Sie auf den Seiten der BAFA-Förderung.

Öl-/Gasheizung

Behaglich beheizte Räume und warmes Wasser sind unverzichtbar für modernen Wohnkomfort. Moderne Brennwerttechnik braucht deutlich weniger Brennstoff als alte »Energiefresser«! Dadurch entlasten Sie Ihre Haushaltskasse oft um erhebliche Summen – und heizen auch noch mit mehr Komfort. Eine Erneuerung rechnet sich oft schon nach wenigen Jahren, denn die Investitionskosten sind gering.

Auf den Kessel kommt es an.
Am meisten Energie können Sie sparen, indem Sie alte Heizkessel ersetzen. In einigen Ein- oder Mehrfamilienhäusern gibt es noch Konstanttemperaturkessel, auch Standardheizkessel genannt, die den Brennstoff nur ungenügend nutzen und deshalb als überholt gelten. Gängiger sind moderne, hocheffiziente Brennwertkessel. Diese nutzen auch die Abwärme im Abgas aus und sparen so bis zu 40 % Brennstoff. Die Mehrkosten für einen Gas-Brennwertkessel gegenüber einem Standardheizkessel betragen dabei nur ungefähr 1.500 bis 2.000 €.

Volle Leistung, weniger Verbrauch.
Ca. 10 % des jährlichen Strombedarfs eines 4-Personen-Haushalts werden verursacht von Heizungsumwälzpumpen. Dabei sparen neue Hocheffizienzpumpen mit dem Energielabel A bis zu 80 % Strom und können die Stromkosten jährlich um bis zu 150 € reduzieren. Der Austausch der Pumpe verursacht kaum Aufwand und die Investition amortisiert sich bereits nach zwei bis drei Jahren, abhängig vom Stromverbrauch Ihrer alten Pumpe.

Werfen auch Sie einen Blick in Ihren Heizungskeller und lassen Sie sich zum Thema Öl- und Gasheizung beraten.

Heizen mit Holz: Pellets und Scheitholz

Heizen mit Holzpellets


Bei Holz handelt es sich um den ältesten Brennstoff der Menschheit.
Warum sollte man ihn also heute nicht mehr verwenden?
Mit Holzpellets kann sehr umweltfreundlich und zugleich effektiv geheizt werden.

 
 
Lagerung

Holzpellets können in einem Lagerraum oder in Tanks außerhalb des Hauses gelagert werden.

Sie werden in der Regel mit einem Silo-LKW transportiert und über einen Schlauch
in das Pelletslager eingeblasen. Die Lieferung und Lagerung ist also vergleichbar mit der von Heizöl.
Holzpellets sind im Vergleich zu Scheitholz sehr gut lagerbar, da sie vergleichsweise wenig Raum benötigen.
Allerdings sollten bei der Lagerung verschiedene Aspekte berücksichtigt werden.
Da Pellets brennbar sind, muss der Lagerplatz in jedem Fall vor Brand oder Explosionen geschützt sein.
Außerdem sollten nach Möglichkeiten keine Wasserleitungen in unmittelbarer Nähe vorhanden sein.
Bei einem Rohrbruch würden die Pellets sonst beschädigt und unter Umständen unbrauchbar werden.
Daher ist ein großer, trockener Raum ideal zum Lagern von Pellets. Es sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, dass Pellets vor zu großen Mengen Staub geschützt werden.
Ansonsten könnte die Leistung des Brennstoffes beeinträchtigt werden.
 
 
Bedarf
Der jährliche Pelletsbedarf ist abhängig von der Verbraucherzahl, bzw. dem Verbraucherverhalten
und von der Isolierung des Hauses.
Man rechnet pro 1 kW Heizleistung in etwa mit einem Brennstoffbedarf von 0,65 m³,
das entspricht ca. 420 kg Brennstoff.
Bei einem Einfamilienhaus ist jährlich mit einem Bedarf von etwa 3-6 Tonnen zu rechnen.
Der Einsatz von Erneuerbaren Energien wird meist durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.
Nachdem eine Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm aufgehoben wurde,
können nun wieder Anträge auf Förderung beim BAFA gestellt werden.
Mit den Fördermitteln wird der Einsatz von Pelletanlagen unterstützt und macht diesen damit noch attraktiver.
 
 
Kauf einer Holzpelletanlage und der Pellets
Wenn Sie sich für den Kauf einer Holzpelletheizung entscheiden, sollten Sie verschiedene Aspekte berücksichtigen. In erster Linie ist es wichtig, dass die Anlage einen hohen Wirkungsgrad erzielt.
Außerdem ist es hilfreich, bzw. Voraussetzung, dass die Anlage über eine automatische Reinigungsfunktion verfügt, da somit Zeit und Geld gespart wird. Weiterhin sollte vor dem Kauf einer Anlage überprüft werden, ob ausreichend Raum für die Aufstellung der Anlage verfügbar ist.
Es ist auch genügend Platz für die Bevorratung der Holzpellets erforderlich.
 
Ebenso sind bei dem Kauf von Holzpellets verschiedene Faktoren zu berücksichtigen.
Hierbei ist in erster Linie die Qualität der Pellets entscheidend.
Damit diese gewährleistet ist, sollten Sie die Holzpellets am besten vor Ort bei seriösen Händlern kaufen.
Gute Qualität lässt sich daran erkennen, dass die Pellets möglichst glatt sind und keine Risse aufweisen.
 
Sicherhaltshalber empfiehlt es sich, von jeder Lieferung eine kleine Probe aufzubewahren.
Bei Angeboten, die deutlich unter dem Marktpreis liegen, ist immer Vorsicht geboten.
Zur Orientierung finden Sie hier aktuelle Marktpreise für Holzpellets:
 
https://www.carmen-ev.de/dt/energie/pellets/pelletpreise.html
 
 
Pelletheizungen
Holzpellets sind aufgrund ihrer kompakten Ausmaße sehr gut als Brennstoff geeignet –
sie sind leicht zu transportieren und gut zu lagern.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mit Holzpellets zu heizen:
 
      – Holzpellets-Kaminofen
      – Vollautomatische Holzpelletsanlagen
      – Kombinierte Anlagen für Holzpellets und Stückholz
      – Automatische Pelletheizung
 
Eine automatisch beschickte Pelletheizung – also eine Pelletheizung, die automatisch mit Holzpellets versorgt wird, funktioniert nach folgendem Schema:
 
Ähnlich wie bei einem Heizöl-LKW liefert ein spezieller Silo-Lkw die Holzpellets an.
Diese werden in den dafür angelegten Vorratsraum eingeblasen.
Alternativ zu einem speziellen Vorratsraum können die Holzpellets auch in einem Vorratsbehälter gelagert werden.
Der Pellet-Vorrat ist durch eine Förderschnecke mit dem Heizkessel verbunden.
Durch diese wird der Kessel bei Bedarf automatisch mit den Pellets versorgt.
Daraufhin werden diese in der Brennkammer des Kessels verbrannt und die dadurch erzeugte Wärme
wird vom Kessel an den Warmwasser-Speicher abgegeben.
Eine Holzpelletanlage besteht somit im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:
Brennkammer, Wärmetauscher, Regelung, Vorratsbehälter für Holzpellets und bei einer automatischen Anlage Förderschnecke.
 
 

Vorteile von Holzpellets
Holzpellets sind eine gute Alternative zu Öl, Gas oder zu Wärmepumpen.

Das Hauptargument für die Nutzung von Holzpellets zum Heizen ist die weitgehende Unabhängigkeit
von Öl- und Gaspreisen sowie von Energieversorgern.

Darüber hinaus weisen Holzpellets noch weitere Vorteile auf:
Der Preis für Holzpellets ist seit Jahren sehr stabil und ist keinen großen Schwankungen unterworfen.
Im Vergleich zu Öl und Gas sind die Preise für die Holzpellets relativ gering.
Dies hängt auch damit zusammen, dass es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt,
der in Deutschland ausreichend vorhanden ist und dementsprechend schnell nachwächst.
Ein weiterer Vorteil ist die neutrale CO2-Bilanz. Pellets bestehen zu 100 Prozent aus Naturholz.
Da im Naturstoff Holz genausoviel CO2 eingebunden wird, wie bei seiner Verbrennung produziert wird,
handelt es sich um einen sehr umweltfreundlichen Rohstoff.
Außerdem fallen Holzpellets quasi automatisch als Nebenprodukt bei holzverarbeitenden Produktionsunternehmen an.
Zudem fallen durch staatliche Förderungen die Kosten für neue Pelletheizungen geringer aus.
Holzpellets haben sehr kompakte Maße und lassen sich dadurch gut transportieren und lagern.
Damit eine gute Qualität der Pellets stets gewährleistet ist, wird diese über die DIN 51731 geregelt.
So kommen Holzpellets auf eine sehr hohe Heizleistung. 1 Kilogramm Holzpellets entsprechen von der Heizleistung ungefähr einem halben Liter Heizöl.
Außerdem unterstützen Sie durch den Einsatz von Holzpellets die regionale Forstwirtschaft.

Solar: Heizen mit der unendlichen Energie der Sonne

Die Funktionsweise der Solaranlage:
Funktion Thermie

Das Grundprinzip einer thermischen Solaranlage ist denkbar einfach:
Flüssigkeit als Wärmeträger wird der Sonneneinstrahlung ausgesetzt und gibt die Erhitzung an Wasser weiter. Die technische Herausforderung dabei ist, die Energie möglichst effizient einzusammeln und dann natürlich zu speichern. Schließlich brauchen Sie Warmwasser und Heizung ja nicht nur bei Sonnenschein!

Unsere Anlagen beinhalten technisch hochwertige, intensiv erprobte und wirtschaftliche Lösungen.
So muss an Ihrer bestehenden Heizanlage im Regelfall nichts (oder nur wenig) geändert werden.

 

Solarschema

 

Der Sonnenkollektor selbst besteht aus maximal transparentem Solarglas
und dem speziell beschichteten Hochleistungsabsorber. Dieser wandelt die auftreffende Sonnenstrahlung zu annähernd 100 % in Wärme um. Diese Energie wird durch einen besonderen rautenförmigen Rohrquerschnitt mit größtmöglicher Effizienz an die frostsichere Solarflüssigkeit weitergegeben.
Im eigentlichen Solarkreislauf sorgt eine Umwälzpumpe für den Transport der in der Flüssigkeit gebundenen Energie zum Solarspeichertank. Dort wird durch einen Wärmetauscher das im Tank enthaltene Wasser auf bis zu 95° C erhitzt.
Die abgekühlte Solarflüssigkeit wird wieder durch den Kollektor befördert und liefert so permanent neue Energie. Im oberen Teil des Speichertanks sammelt sich das Warmwasser und steht zur Nutzung auch über mehrere Tage bereit. Die gesamte Anlage läuft vollautomatisch.
Die Solarstation regelt die Durchflussmenge und den Betriebsdruck; alle technischen Informationen lassen sich auf einem Digitaldisplay abrufen.
Sollte in den kälteren Monaten die Solarenergie einmal nicht ausreichen, wird automatisch die konventionelle Heizungsanlage zugeschaltet.

 

Die Brauchwassererwärmung:
Funktion Brauchwasser

Der Solarkollektor sammelt Sonnenstrahlen und wandelt dieses auf der speziellen Beschichtung
des Wärmeleitbleches (Absorber) in Wärmeenergie um.
Die Strahlungswärme erhitzt die Solarflüssigkeit im Solarkreis.
Diese wird durch die Pumpe in der Solarstation in den Solar-Speichertank befördert
und durch den dort eingebauten Wärmetauscher an das Trinkwasser abgegeben.
Die abgekühlte Flüssigkeit strömt erneut in den Kollektor und wird erneut aufgeheizt.
Diesen Kreislauf steuert der Solarregler.
Er schaltet die Pumpe ein, wenn Sonnenwärme zur Verfügung steht, wenn keine Sonne scheint, ist die Pumpe ausgeschaltet.  Falls es die Sonne einmal nicht schaffen sollte, den Wasserspeicher auf Brauchwassertemperatur (ca. 60°C) zu erwärmen, springt automatisch die Heizung an und gewährleistet die Nacherwärmung.

 

Die Heizungsunterstützung mit Friwa (und Solex):
Funktion Heizungsunterstüzung

Der Solarkollektor sammelt Sonnenstrahlen und wandelt dieses auf der speziellen Beschichtung des Wärmeleitbleches (Absorber) in Wärmeenergie um. Die Strahlungswärme erhitzt die Solarflüssigkeit im Solarkreis. Diese wird durch die Pumpe in der Solarstation in den Solar-Schichten-Pufferspeicher befördert und durch den dort eingebauten Wärmetauscher oder bei großen Speichern durch eine Solar-Ladestation (Solex) an das Heizungswasser abgegeben.
Die abgekühlte Flüssigkeit strömt erneut in den Kollektor und wird erneut aufgeheizt.
Diesen Kreislauf steuert der Solarregler. Er schaltet die Pumpe ein, wenn Sonnenwärme zur Verfügung steht, wenn keine Sonne scheint, ist die Pumpe ausgeschaltet.
Die Trinkwassererwärmung erfolgt bei direktem Bedarf durch eine Frischwasserstation (FriWa),
welche die nötige Energie aus dem Pufferspeicher entnimmt.  Falls es die Sonne einmal nicht schaffen sollte, den Speicher auf die benötigte Temperatur für die FriWa (ca. 55°C) zu erwärmen, springt automatisch die Nachheizung an und gewährleistet die Nacherwärmung.

Das mit der Sonne erwärmte Heizungswasser wird durch das Heizsystem gepumpt und nach Bedarf nachgeheizt, wenn die Temperaturen nicht ausreichen.
Die Kombination von Pufferspeicher und FriWa ist die effektivste Art der Nutzung von Sonnenenergie
und besonders geeignet für Holz- und Pelletskessel, findet aber auch Ihren Einsatzbereich in der Verbindung mit allen anderen Wärmeerzeugern.

Wärmepumpe: Wärme aus der Natur nutzen

Funktion der Wärmepumpe:

Wenn es draußen richtig kalt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man auch drinnen friert.
Denn Wärme bewegt sich immer entlang eines Temperaturgefälles, vom Wärmeren zum Kälteren.
Diesem scheinbar unumgänglichen Naturgesetz schlägt die Wärmepumpe ein Schnippchen.
Mit ihr ist es möglich, Wärme entgegen dem Temperaturgefälle zu verschieben, also vom Kalten ins Wärmere.

 

Wie das geht?

Die Funktionsweise einer Wärmepumpe ist im Prinzip identisch mit der eines altbekannten Alltagsgerätes: dem Kühlschrank. Während der Kühlschrank allerdings seinem Innenraum die Wärme entzieht und nach draußen abgibt, entzieht die Wärmepumpe dem Außenbereich die Wärme und gibt sie als Heizenergie an das Haus ab. Die Wärmepumpe macht sich dafür ein physikalisches Prinzip, den so genannten Joule-Thomson-Effekt zunutze.

 

Geniale Technik – Einfach erklärt:

Eine Wärmepumpen-Heizungsanlage besteht aus drei Teilen: der Wärmequellanlage, die der Umgebung der benötigte Energie entzieht; der eigentlichen Wärmepumpe, die die gewonnene Umweltwärme nutzbar macht; sowie dem Wärmeverteil- und Speichersystem, das die Wärmeenergie im Haus verteilt oder zwischenspeichert. Der technische Prozess läuft dabei in drei Schritten ab.

 

So funktioniert die Wärmepumpe:

Waermepumpe

 

 

Schritt 1: Gewinnung

In der Wärmequellanlage zirkuliert eine Flüssigkeit, häufig eine Sole, d.h. Wasser, das mit Frostschutzmittel versetzt ist. Die Flüssigkeit nimmt die Umweltwärme, z.B. aus dem Erdreich oder dem Grundwasser, auf und transportiert diese zur Wärmepumpe.
Eine Ausnahme bilden Luft-Wärmepumpen.
Diese saugen über einen Ventilator die Außenluft an, die der Wärmepumpe die Umgebungswärme zuführt.

 

Schritt 2: Nutzbarmachung

In der Wärmepumpe befindet sich ein weiterer Kreislauf, in dem ein so genanntes Kältemittel zirkuliert.
In einem Wärmetauscher, dem Verdampfer, wird die Umweltenergie von dem ersten Kreislauf auf das Kältemittel übertragen, das dadurch verdampft.
Bei Luftwärmepumpen erhitzt die Außenluft das Kältemittel. Der Kältemitteldampf wird nun zu einem Verdichter/Kompressor weitergeleitet. Dadurch hebt sich das Temperaturniveau des gasförmigen Kältemittels, es wird also heißer. In einem weiteren Wärmetauscher, dem so genannten Verflüssiger, wird das unter hohem Druck stehende, heiße Kältemittelgas nun kondensiert, wobei es seine Wärme wieder abgibt. Anschließend wird das verflüssigte Kältemittel zu einer Drossel geleitet, in der der Druck des Kältemittels wieder verringert wird.
Das nun flüssige, entspannte Kältemittel wird schließlich zum Verdampfer zurückgeführt.

 

Schritt 3: Beheizung

In dem zu beheizenden Gebäude befindet sich nun das Wärmeverteil- und Speichersystem.
Darin zirkuliert als Heizmedium in der Regel Wasser.
Dieses Wasser nimmt die Wärme, die das Kältemittel im Verflüssiger abgibt, auf und leitet dieses entweder zu einem Verteilersystem, wie z.B. Flächenheizungen oder Heizkörpern, oder zu einem Heizungspuffer- bzw. Warmwasserspeicher.

 

Seit Jahrzehnten bewährt:

Die Entwicklung der Wärmepumpentechnologie geht bis ins 19. Jahrhundert zurück:
Der Franzose Nicolas Carnot veröffentlichte 1824 erste Grundsätze zum Wärmepumpenprinzip.
Gut 100 Jahre später gingen in Zürich die ersten größeren Wärmepumpenanlagen zur Beheizung von Gebäuden in Betrieb.
Im Jahr 1969 schloss Klemens Oskar Waterkotte die erste Erdwärmepumpe in Deutschland an.
Seitdem haben sich Wärmepumpen zur Raumheizung und für die Warmwasserbereitung zu einer
ebenso zuverlässigen umweltfreundlichen Heizungsvariante entwickelt.
Dank der jahrelangen Erfahrungen wird die Technologie zudem durch Innovationen ständig weiter entwickelt.

Kundendienst & Wartung

Im Laufe tausender Betriebsstunden Ihrer Heizungsanlage kommt es wie bei einem Auto zu Verschleißerscheinungen, Ablagerungen und Verkrustungen. Regelmäßige Inspektionsintervalle sind daher die Voraussetzung für die optimale Leistungsfähigkeit Ihrer Haustechnik. So kann mit geringem Aufwand Funktionsbeeinträchtigungen vorgebeugt und hohe Reparaturkosten können vermieden werden. Gerne machen wir uns unverbindlich ein Bild von Ihrer Haustechnik und übernehmen Kundendienst und Wartung.

Heizkörper

Egal ob Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Flur oder Eingangsbereich, moderne Designheizkörper können überall dort eingesetzt werden, wo die Optik eine wichtige Rolle spielt. Erstklassige Technologien und Innovationen bei der Entwicklung sorgen für eine hervorragende Leistung und einen wartungsfreien Betrieb für viele Jahre. Durch ihre enorme Energieeffizienz eignen sich die Heizkörper ideal für die Anbindung an moderne Wärmeerzeuger, z.B. Wärmepumpe, Solaranlage oder Brennwerttechnik. Die ideale Verbindung von Design und Komfort.

 

Kontakt

Öffnungszeiten

Montag – Freitag:
7.00 – 15.30 Uhr

oder nach telefonischer Vereinbarung

 

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