Innung

 
Hier sind die Informationen zur Förderung neuer Heizungen:
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Die Funktionsweise der Solaranlage:

 

Funktion Thermie

 

Das Grundprinzip einer thermischen Solaranlage ist denkbar einfach:
Flüssigkeit als Wärmeträger wird der Sonneneinstrahlung ausgesetzt und gibt die Erhitzung an Wasser weiter.
Die technische Herausforderung dabei ist, die Energie möglichst effizient einzusammeln

und dann natürlich zu speichern.
Schließlich brauchen Sie Warmwasser und Heizung ja nicht nur bei Sonnenschein!

Unsere Anlagen beinhalten technisch hochwertige, intensiv erprobte und wirtschaftliche Lösungen.
So muss an Ihrer bestehenden Heizanlage im Regelfall nichts (oder nur wenig) geändert werden.

 

 

Solarschema

 

 

Der Sonnenkollektor selbst besteht aus maximal transparentem Solarglas
und dem speziell beschichteten Hochleistungsabsorber.
Dieser wandelt die auftreffende Sonnenstrahlung zu annähernd 100 % in Wärme um.
Diese Energie wird durch einen besonderen rautenförmigen Rohrquerschnitt mit größtmöglicher Effizienz
an die frostsichere Solarflüssigkeit weitergegeben.
Im eigentlichen Solarkreislauf sorgt eine Umwälzpumpe für den Transport der in der Flüssigkeit gebundenen Energie
zum Solarspeichertank. Dort wird durch einen Wärmetauscher das im Tank enthaltene Wasser auf bis zu 95° C erhitzt.
Die abgekühlte Solarflüssigkeit wird wieder durch den Kollektor befördert und liefert so permanent neue Energie.
Im oberen Teil des Speichertanks sammelt sich das Warmwasser und steht zur Nutzung auch über mehrere Tage bereit.
Die gesamte Anlage läuft vollautomatisch.
Die Solarstation regelt die Durchflussmenge und den Betriebsdruck;

alle technischen Informationen lassen sich auf einem Digitaldisplay abrufen.
Sollte in den kälteren Monaten die Solarenergie einmal nicht ausreichen,

wird automatisch die konventionelle Heizungsanlage zugeschaltet.

 

Die Brauchwassererwärmung:

 

Funktion Brauchwasser

 

Der Solarkollektor sammelt Sonnenstrahlen und wandelt dieses auf der speziellen Beschichtung
des Wärmeleitbleches (Absorber) in Wärmeenergie um.
Die Strahlungswärme erhitzt die Solarflüssigkeit im Solarkreis.
Diese wird durch die Pumpe in der Solarstation in den Solar-Speichertank befördert
und durch den dort eingebauten Wärmetauscher an das Trinkwasser abgegeben.
Die abgekühlte Flüssigkeit strömt erneut in den Kollektor und wird erneut aufgeheizt.
Diesen Kreislauf steuert der Solarregler.
Er schaltet die Pumpe ein, wenn Sonnenwärme zur Verfügung steht, wenn keine Sonne scheint, ist die Pumpe ausgeschaltet.
Falls es die Sonne einmal nicht schaffen sollte, den Wasserspeicher auf Brauchwassertemperatur (ca. 60°C) zu erwärmen,
springt automatisch die Heizung an und gewährleistet die Nacherwärmung.

 

Die Heizungsunterstützung mit Friwa (und Solex):

 

Funktion Heizungsunterstüzung

 

Der Solarkollektor sammelt Sonnenstrahlen und wandelt dieses auf der speziellen Beschichtung des Wärmeleitbleches
(Absorber) in Wärmeenergie um. Die Strahlungswärme erhitzt die Solarflüssigkeit im Solarkreis.
Diese wird durch die Pumpe in der Solarstation in den Solar-Schichten-Pufferspeicher befördert
und durch den dort eingebauten Wärmetauscher oder bei großen Speichern durch eine Solar-Ladestation (Solex) an das Heizungswasser abgegeben.
Die abgekühlte Flüssigkeit strömt erneut in den Kollektor und wird erneut aufgeheizt.
Diesen Kreislauf steuert der Solarregler.
Er schaltet die Pumpe ein, wenn Sonnenwärme zur Verfügung steht, wenn keine Sonne scheint, ist die Pumpe ausgeschaltet.
Die Trinkwassererwärmung erfolgt bei direktem Bedarf durch eine Frischwasserstation (FriWa),
welche die nötige Energie aus dem Pufferspeicher entnimmt.  Falls es die Sonne einmal nicht schaffen sollte, den Speicher auf die benötigte
Temperatur für die FriWa (ca. 55°C) zu erwärmen, springt automatisch die Nachheizung an und gewährleistet die Nacherwärmung.

Das mit der Sonne erwärmte Heizungswasser wird durch das Heizsystem gepumpt und nach Bedarf nachgeheizt,
wenn die Temperaturen nicht ausreichen.
Die Kombination von Pufferspeicher und FriWa ist die effektivste Art der Nutzung von Sonnenenergie
und besonders geeignet für Holz- und Pelletskessel, findet aber auch Ihren Einsatzbereich

in der Verbindung mit allen anderen Wärmeerzeugern.